Der TV-Produzent Jerry Day demonstriert in diesem kurzen Video nochmals eindrücklich, wie die amerikanischen Massenmedien Ron Pauls Popularität systematisch unterdrückt haben:
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Montag, 21. April 2008
Dienstag, 5. Februar 2008
Fakten zur Medienzensur im US-Wahlkampf
Falls überhaupt noch jemand einen Beweis für die Medienzensur gegenüber Ron Paul benötigt hat, dann erhält er diesen jetzt durch die Organisation "Project on Excellence in Journalism".
Die Mitarbeiter dieses Projekts untersuchen mit empirischen Methoden die Wahlberichterstattung und erstellen wöchentlich einen "Campaign Coverage Index", in welchem aufgezeigt wird, wie oft in den Medien über die einzelnen Kandidaten berichtet wurde.
Die Resultate für die Zeit zwischen dem 6. Jan. - 11. Jan.:
(Zur Vergrösserung Bilder anklicken)

In der Zeit vom 28. Jan. - 3. Feb. wurde Ron Paul komplett aus der Berichterstattung verbannt. Seine Präsenz in den Medien war so unbedeutend, dass sie nicht mal mehr in der Datentabelle aufgeführt wurde. Sogar die inzwischen aus dem Wahlkampf ausgeschiedenen Kandidaten Giuliani, Richardson und Edwards erhielten von den Medien mehr Aufmerksamkeit als Ron Paul.


Die Organisation "Project on Excellence in Journalism" trägt allerdings gleich selbst zur Zensur bei, indem sie mit keiner Silbe auf diesen offensichtlichen Medienskandal hinweist und in ihrem Bericht mit dem Titel "McCain gewinnt die Medienschlacht" den Namen Ron Paul nicht mal erwähnt.
Die Mitarbeiter dieses Projekts untersuchen mit empirischen Methoden die Wahlberichterstattung und erstellen wöchentlich einen "Campaign Coverage Index", in welchem aufgezeigt wird, wie oft in den Medien über die einzelnen Kandidaten berichtet wurde.
Die Resultate für die Zeit zwischen dem 6. Jan. - 11. Jan.:
(Zur Vergrösserung Bilder anklicken)

In der Zeit vom 28. Jan. - 3. Feb. wurde Ron Paul komplett aus der Berichterstattung verbannt. Seine Präsenz in den Medien war so unbedeutend, dass sie nicht mal mehr in der Datentabelle aufgeführt wurde. Sogar die inzwischen aus dem Wahlkampf ausgeschiedenen Kandidaten Giuliani, Richardson und Edwards erhielten von den Medien mehr Aufmerksamkeit als Ron Paul.


Die Organisation "Project on Excellence in Journalism" trägt allerdings gleich selbst zur Zensur bei, indem sie mit keiner Silbe auf diesen offensichtlichen Medienskandal hinweist und in ihrem Bericht mit dem Titel "McCain gewinnt die Medienschlacht" den Namen Ron Paul nicht mal erwähnt.
Freitag, 25. Januar 2008
MSNBC Debatte in Florida (24.1.2008)
Die Medienzensur geht weiter: In der gestrigen TV-Debatte erhielt Ron Paul kaum die Gelegenheit, die Zuschauer von seinen Positionen zu überzeugen. Genau 6 Minuten und 31 Sekunden dauerte die Redezeit, die ihm während der neunzigminütigen Debatte gewährt wurde und es dauerte 16 Minuten(!), bis Ron Paul überhaupt zum ersten mal zu Wort kam.
Erhaltene Redezeit und Antwortgelegenheiten pro Kandidat:
Romney: 21:11, 13 Antworten
McCain: 16:00, 13 Antworten
Giuliani: 13:50, 11 Antworten
Huckabee: 12:11, 9 Antworten
Paul: 6:31, 6 Antworten
Ron Pauls seltene Auftritte wärend der Debatte:
Jeder Teilnehmer erhielt die Möglichkeit, einem anderen Kandidaten eine Frage zu stellen. Der sichtlich überforderte John McCain konnte leider auf Ron Pauls Frage nichts sinnvolles zur Debatte beitragen.
Dass Ron Paul bei der SMS-Umfrage nach der Debatte wieder glänzend abgeschnitten hat, versteht sich ja von selbst. :-)
Erhaltene Redezeit und Antwortgelegenheiten pro Kandidat:
Romney: 21:11, 13 Antworten
McCain: 16:00, 13 Antworten
Giuliani: 13:50, 11 Antworten
Huckabee: 12:11, 9 Antworten
Paul: 6:31, 6 Antworten
Ron Pauls seltene Auftritte wärend der Debatte:
Jeder Teilnehmer erhielt die Möglichkeit, einem anderen Kandidaten eine Frage zu stellen. Der sichtlich überforderte John McCain konnte leider auf Ron Pauls Frage nichts sinnvolles zur Debatte beitragen.
Dass Ron Paul bei der SMS-Umfrage nach der Debatte wieder glänzend abgeschnitten hat, versteht sich ja von selbst. :-)
Sonntag, 20. Januar 2008
Ron Paul erzielt Glanzresultat in Nevada!
Ron Paul hat gestern bei den Vorwahlen in Nevada sein bisher bestes Resultat erzielt. Er wurde hinter Mitt Romney (welcher die Stimmen der Mormonengemeinde auf seiner Seite hatte) hervorragender Zweiter!
Resultat Nevada:
Mitt Romney 51%
Ron Paul 14%
John McCain 13%
Mike Huckabee 8%
Fred Thomson 8%
Rudy Giuliani 4%
Die US-Mainstream-Medien nutzen diese Gelegenheit natürlich wie gewohnt, um ihre eigene Glaubwürdigkeit weiter zu untergraben.
Bei CNN wurde Ron Paul kurzerhand in Huckabee umbenannt:

Faux News gab sich alle Mühe, die sich anbahnende Überraschung möglichst zu verheimlichen:

Obwohl Ron Paul Rudy Giuliani bereits in vier Vorwahlen geschlagen hat, Fred Thomson in drei, in Nevada vor McCain und Mike Huckabee platziert war und er unter den Republikanern am meisten Spendengelder erhalten hat, sucht man Ron Paul in der New York Times-Resultatetabelle noch immer vergeblich:

Die Vorwahlen in South Carolina verliefen hingegen ziemlich enttäuschend - obwohl selbst hier "Spitzenkandidat" Giuliani klar geschlagen wurde. :-)
Resultat South Carolina:
McCain 33%
Huckabee 30%
Thompson 16%
Romney 15%
Paul 4%
Giuliani 2%
Nachtrag: Jetzt wird es dann langsam unheimlich - das Schweizer Fernsehen berichtet folgendermassen über die Vorwahlen in Nevada:
"In Nevada hiess gestern der klare Sieger bei den Republikanern Mitt Romney mit 54% der Stimmen. John McCain folgt mit grossem Abstand auf Platz zwei mit 12% Wähleranteil."

Um nicht noch anzufangen an Verschwörungstheorien zu glauben, tue ich mir jetzt mal den Gefallen und verbuche diesen Vorfall als journalistische Schludrigkeit. ;-)
Wer bei der Schweizer Tagesschau nachfragen möchte, weshalb Ron Paul einfach so vergessen wurde und weshalb man generell nie etwas über diesen Kandidaten erfährt, der kann das hier tun: Kontakt Tagesschau
(Bitte möglichst viele Nachfragen, damit Ron Paul beim nächsten Mal nicht wieder verloren geht.)
Resultat Nevada:
Mitt Romney 51%
Ron Paul 14%
John McCain 13%
Mike Huckabee 8%
Fred Thomson 8%
Rudy Giuliani 4%
Die US-Mainstream-Medien nutzen diese Gelegenheit natürlich wie gewohnt, um ihre eigene Glaubwürdigkeit weiter zu untergraben.
Bei CNN wurde Ron Paul kurzerhand in Huckabee umbenannt:

Faux News gab sich alle Mühe, die sich anbahnende Überraschung möglichst zu verheimlichen:

Obwohl Ron Paul Rudy Giuliani bereits in vier Vorwahlen geschlagen hat, Fred Thomson in drei, in Nevada vor McCain und Mike Huckabee platziert war und er unter den Republikanern am meisten Spendengelder erhalten hat, sucht man Ron Paul in der New York Times-Resultatetabelle noch immer vergeblich:

Die Vorwahlen in South Carolina verliefen hingegen ziemlich enttäuschend - obwohl selbst hier "Spitzenkandidat" Giuliani klar geschlagen wurde. :-)
Resultat South Carolina:
McCain 33%
Huckabee 30%
Thompson 16%
Romney 15%
Paul 4%
Giuliani 2%
Nachtrag: Jetzt wird es dann langsam unheimlich - das Schweizer Fernsehen berichtet folgendermassen über die Vorwahlen in Nevada:
"In Nevada hiess gestern der klare Sieger bei den Republikanern Mitt Romney mit 54% der Stimmen. John McCain folgt mit grossem Abstand auf Platz zwei mit 12% Wähleranteil."

Um nicht noch anzufangen an Verschwörungstheorien zu glauben, tue ich mir jetzt mal den Gefallen und verbuche diesen Vorfall als journalistische Schludrigkeit. ;-)
Wer bei der Schweizer Tagesschau nachfragen möchte, weshalb Ron Paul einfach so vergessen wurde und weshalb man generell nie etwas über diesen Kandidaten erfährt, der kann das hier tun: Kontakt Tagesschau
(Bitte möglichst viele Nachfragen, damit Ron Paul beim nächsten Mal nicht wieder verloren geht.)
Russische Medien berichten über die Medienzensur
Ein wahrlich schlechtes Zeugnis für die US-Medien: Ein russischer (!) Fernsehsender beginnt sich über die unfaire Wahlberichterstattung zu wundern.
Ron Paul - der mysteriöse Kandidat:
Ron Paul - der mysteriöse Kandidat:
Samstag, 12. Januar 2008
USA: Medienmanipulation wie in einer Diktatur
Bei der Zweitausstrahlung der Faux News-Debatte wurde eine von Ron Pauls besten Antworten einfach rausgeschnitten. Faux News hat wohl nicht damit gerechnet, dass Ron Paul auf eine so skandalös unhöfliche Frage eine solch brillante Antwort geben wird.
(Die unendlich "sympathischen" Lacher gleich nach der Fragestellung stammen übrigens von Rudy Giuliani).
Fehlt da nicht jemand? (Fox Screen
shot vom 11.1.2008)
(Die unendlich "sympathischen" Lacher gleich nach der Fragestellung stammen übrigens von Rudy Giuliani).
Fehlt da nicht jemand? (Fox Screen
shot vom 11.1.2008)
Freitag, 11. Januar 2008
Die Faux News Debatte (11.1.2008)
Die Highlights aus der Faux News Debatte:
And the Winner is?
Für den "Umfrageprofi" Frank Luntz und seine pseudowissenschaftliche Fokusgruppen-Zaubermaschine natürlich noch lange kein Grund, Ron Paul nicht doch als Debatten-Verlierer hinzustellen:
"Fuck you Frank!"
And the Winner is?
Für den "Umfrageprofi" Frank Luntz und seine pseudowissenschaftliche Fokusgruppen-Zaubermaschine natürlich noch lange kein Grund, Ron Paul nicht doch als Debatten-Verlierer hinzustellen:
"Fuck you Frank!"
Montag, 7. Januar 2008
Fox News - der Tod eines Nachrichtensenders
Falls Fox News überhaupt noch über einen Rest an Glaubwürdigkeit verfügt hat, so ging diese mit ihrer gestrigen Veranstaltung endgültig verloren. Fox News kann sich nur noch retten, indem sich der Sender offiziell in einen Comedy-Kanal umwandelt - das Personal muss dabei nicht ausgetauscht werden.

Wie immer wurde auf Faux News nach der Debatte eine "unabhängige" Fokusgruppe von "unentschlossenen" Wählern zu ihrer Meinung befragt. Seltsamerweise scheinen einige dieser "zufällig" ausgewählten Personen immer mal wieder in einer dieser Gruppen aufzutauchen - egal aus welchem Bundesstaat die Fokusgruppe angeblich gerade stammt.
Paulites lassen sich nicht so leicht aus dem Wahlkampf zensieren! :-)
Faux News hat übrigens auch keine Skrupel, Ron Pauls Name einfach kurzerhand aus einer AP-Agenturmeldung zu löschen:
Ron Paul heute Morgen interviewt auf CNN:
Ron Paul erhält prominente Unterstützung: Barry Goldwater, Jr., Sohn des legendären "Mr. Conservative" Barry Goldwater, setzt sich für Ron Paul ein. Barry Goldwater, Jr. wird vielleicht noch zu einem wichtigen Trumpf in Ron Pauls Kampagne werden, wenn es darum gehen wird, die echten Konservativen in der Republikanischen Partei auf seine Seite zu bringen.

Wie immer wurde auf Faux News nach der Debatte eine "unabhängige" Fokusgruppe von "unentschlossenen" Wählern zu ihrer Meinung befragt. Seltsamerweise scheinen einige dieser "zufällig" ausgewählten Personen immer mal wieder in einer dieser Gruppen aufzutauchen - egal aus welchem Bundesstaat die Fokusgruppe angeblich gerade stammt.
Paulites lassen sich nicht so leicht aus dem Wahlkampf zensieren! :-)
Faux News hat übrigens auch keine Skrupel, Ron Pauls Name einfach kurzerhand aus einer AP-Agenturmeldung zu löschen:
Ron Paul heute Morgen interviewt auf CNN:
Ron Paul erhält prominente Unterstützung: Barry Goldwater, Jr., Sohn des legendären "Mr. Conservative" Barry Goldwater, setzt sich für Ron Paul ein. Barry Goldwater, Jr. wird vielleicht noch zu einem wichtigen Trumpf in Ron Pauls Kampagne werden, wenn es darum gehen wird, die echten Konservativen in der Republikanischen Partei auf seine Seite zu bringen.
Samstag, 5. Januar 2008
CNN rügt Fox News
CNN war zwar bisher auch nicht gerade ein Musterknabe bezüglich politisch neutraler Wahlberichterstattung, aber immerhin hauen sie nun dem Konkurrenten Fox News für ihren skandalösen Ron Paul-Ausschluss eins auf die Finger. Der Markt ist eine wunderbare Institution! (CNN hat sich in den letzten 3-4 Tagen gegenüber den Ron Paul-Anhängern sehr bemüht, das eigene Firmenlogo "CNN Most Trusted Name In News" nicht allzu sehr aufs Spiel zu setzen.)Beim Neocon-Propagandasender Faux News redet man sich derweil um Kopf und Kragen über ihre peinlich durchsichtige Massnahme: "Es hat nicht genug Platz im Studio", "Ron Paul wird sowieso nicht Präsident" (Wer entscheidet das? Eine selbsternannte "Expertenrunde" bei Faux News?!). Immerhin vertrat eine der Expertinnen "auf die Gefahr hin in Schwierigkeiten zu geraten" die Meinung, dass man vielleicht doch noch einen weiteren Stuhl ins Diskussionsstudio stellen sollte.
Dienstag, 1. Januar 2008
Ron Paul Outfoxed?
OUTFOXED - Ein sehr sehenswerter Dokumentarfilm über Rupert Murdochs Fox News und seine fragwürdigen Methoden, über diesen Fernsehsender die amerikanische Politik zu beeinflussen.
Der Film dreht sich vor allem um die Wahlen von 2004, aber der Stil von Faux News hat sich, wenn überhaupt, eher noch zum Schlechteren gewandelt - was die derzeitige "Wahlberichterstattung" und die absichtliche Marginalisierung von Ron Paul beweisen.
OUTFOXED: Rupert Murdoch's War on Journalism
Englische Originalversion
Es bleibt zu hoffen, dass sich Murdoch und sein Propaganda-
Sender mit Ron Paul diesmal jedoch den falschen Gegner ausgesucht haben und dass sich seine Methoden in diesem Wahljahr zu einem unternehmerischen Eigentor entwickeln werden.
- BoycottForFreedom.com
- Fox News und seine Werbepartner freuen sich über ein freundliches Beschwerde-Email von Ihnen
- Mehr Fox News Email-Adressen
- Liste von Erzeugnissen des Murdoch-Imperiums, die man als Ron Paul-Sympathisant in Zukunft mit gutem Gefühl links liegen lassen kann
Der Film dreht sich vor allem um die Wahlen von 2004, aber der Stil von Faux News hat sich, wenn überhaupt, eher noch zum Schlechteren gewandelt - was die derzeitige "Wahlberichterstattung" und die absichtliche Marginalisierung von Ron Paul beweisen.
OUTFOXED: Rupert Murdoch's War on Journalism
Englische Originalversion
Es bleibt zu hoffen, dass sich Murdoch und sein Propaganda-
Sender mit Ron Paul diesmal jedoch den falschen Gegner ausgesucht haben und dass sich seine Methoden in diesem Wahljahr zu einem unternehmerischen Eigentor entwickeln werden.
- BoycottForFreedom.com
- Fox News und seine Werbepartner freuen sich über ein freundliches Beschwerde-Email von Ihnen
- Mehr Fox News Email-Adressen
- Liste von Erzeugnissen des Murdoch-Imperiums, die man als Ron Paul-Sympathisant in Zukunft mit gutem Gefühl links liegen lassen kann
Fox News zensuriert Ron Paul!
Ron Paul ist vom Neocon-Propagandasender Fox News nicht zur TV-Debatte am 6. Januar eingeladen worden (zwei Tage bevor die Vorwahlen in New Hampshire abgehalten werden!) .Eingeladen wurden nur Rudy Giuliani, Mitt Romney, Mike Huckabee, Fred Thomson, und John McCain.
Diese Entscheidung ist ein Skandal! Nicht einmal die zur Rechtfertigung herangezogenen (sehr umstrittenen!) tiefen Umfragewerte für Ron Paul haben noch Gültigkeit. Gemäss einer aktuellen Umfrage liegt Ron Paul in Iowa, wo am 3. Januar der Startschuss zu den Vorwahlen fällt, mit 9% gleichauf mit Fred Thomson und noch vor Rudy Giuliani mit 5%. Sogar in einer von Fox News selbst erstellten Umfrage für New Hampshire liegt Ron Paul vor Fred Thomson.
Ausserdem gibt es zahlreiche Hinweise dafür, dass die Unterstützung für Ron Paul viel grösser ist, als es die Umfragen bisher vermuten liessen.
Aus dem Wall Street Journal:
That spontaneous grassroots support is why Mr. Paul, an obstetrician from Lake Jackson, Texas, could pull off a stunner on Jan. 8 and place third in New Hampshire's Republican primary.
(...)
Many Republican operatives in New Hampshire, even those affiliated with other campaigns, think Mr. Paul is headed for an impressive, double-digit performance. That he has been polling in the high single digits for months is discounted, because the polls may be missing the depth of his support.
Diskussionssendung eines Regionalsenders in New Hampshire (November 2007):
Ron Pauls Kampagnensprecher Kent Snyder sagte zum Entscheid von Fox News folgendes:
"In Anbetracht von Ron Pauls Unterstützung in New Hampshire und seines kürzlich erzielten historischen Spendenerfolges, ist es unerhört, dass Dr. Ron Paul ausgeschlossen wurde. Dr. Paul liegt konstant höher in den Umfragen in New Hampshire als einige der anderen Kandidaten, die eingeladen wurden."
"They are scared of me and don't want my message to get out, but it will. They are propagandists for this war and I challenge them on the notion that they are conservative."
Ron Paul
Freitag, 28. Dezember 2007
Ron Paul im Fernsehen als Spinner bezeichnet
Allmählich scheinen die Neokonservativen Angst vor Ron Pauls Popularität zu bekommen: Anders kann man sich das unhöfliche, unsachliche und beleidigende Verhalten der Neocon-
TV-Journalisten kaum erklären.
Der Anlass für die neuste Schmutzkampagne war die folgende Szene aus dem Interview mit Tim Russert in der Sendung "Meet the Press":
Aus Sicht der Neokonservativen hat Ron Paul hiermit offensichtlich zwei ihrer goldenen Regeln verletzt:
1.) Hinterfrage niemals einen Krieg, auch wenn noch so viele Menschen dabei sterben bzw. gestorben sind.
2.) Stelle nie unser simplifiziertes und idealisiertes Geschichtsbild in Frage. Wir mögen weder interessante, alternative Sichtweisen, noch möchten wir uns mit Büchern von andersdenkenden Historikern rumschlagen.
Der Neocon-Protagonist Bill Kristol (Mitbegründer und stellvertretender Direktor des Project for the New American Century (PNAC) und Mitautor der Bush-Doktrin) gibt sich gar nicht erst die Mühe, sich mit Ron Pauls Positionen differenziert auseinander zu setzen, sondern verbreitet lieber diskreditierende Halbwahrheiten über die Ansichten dieses "Spinners" (engl.: crackpot; crank):
Sehr viel schwieriger werden die Angriffe für die Neocon-Journalisten, wenn Paul die Chance erhält, auf ihr Geplapper zu antworten:
Abraham Lincoln - der makellose, edle Befreier der Sklaven?
TV-Journalisten kaum erklären.
Der Anlass für die neuste Schmutzkampagne war die folgende Szene aus dem Interview mit Tim Russert in der Sendung "Meet the Press":
Aus Sicht der Neokonservativen hat Ron Paul hiermit offensichtlich zwei ihrer goldenen Regeln verletzt:
1.) Hinterfrage niemals einen Krieg, auch wenn noch so viele Menschen dabei sterben bzw. gestorben sind.
2.) Stelle nie unser simplifiziertes und idealisiertes Geschichtsbild in Frage. Wir mögen weder interessante, alternative Sichtweisen, noch möchten wir uns mit Büchern von andersdenkenden Historikern rumschlagen.
Der Neocon-Protagonist Bill Kristol (Mitbegründer und stellvertretender Direktor des Project for the New American Century (PNAC) und Mitautor der Bush-Doktrin) gibt sich gar nicht erst die Mühe, sich mit Ron Pauls Positionen differenziert auseinander zu setzen, sondern verbreitet lieber diskreditierende Halbwahrheiten über die Ansichten dieses "Spinners" (engl.: crackpot; crank):
Sehr viel schwieriger werden die Angriffe für die Neocon-Journalisten, wenn Paul die Chance erhält, auf ihr Geplapper zu antworten:
Abraham Lincoln - der makellose, edle Befreier der Sklaven?
"Ich will klarstellen, daß ich nicht das Ziel verfolge –und es auch nie verfolgt habe –, für die soziale und politische Gleichheit zwischen der weißen und der schwarzen Rasse einzutreten, daß ich nicht dafür bin –und es auch nie war -, aus den Negern Wähler zu machen oder sie als Mitglieder von Schwurgerichten zuzulassen, ihnen den Zugang zu Ämtern zu öffnen oder ihnen die Heirat mit Weißen zu gestatten; ich möchte hinzufügen, daß zwischen der weißen und der schwarzen Rasse ein physischer Unterschied besteht, der meiner Überzeugung nach in alle Zukunft verhindern wird, daß die beiden Rassen in sozialer und politischer Gleichheit zusammenleben. […] Es muß eine Rangordnung geben, einen Höheren und einen Tieferen, und ich bin dafür, daß die weiße Rasse die Stellung des Höheren einnimmt."
Abraham Lincoln (Lincoln-Douglas Debatten, 1858)
Samstag, 22. Dezember 2007
Wahlkampf wird schmutzig
Unter den 58'407 Einzelspenden, welche am 16. Dezember eingegangen sind, haben die politischen Gegner Ron Pauls eine 500$ Spende eines bekannten amerikanischen Rassisten entdeckt - ein gefundenes Fressen für den Neocon-Propagandasender Faux News.
Aber Ron Paul ist zu schlau, um sich durch solche Angriffe aus dem Konzept bringen zu lassen und nutzt die Gelegenheit, die Millionenspenden anzusprechen, welche andere Kandidaten von Lobbyisten und Interessengruppen erhalten haben.
Aber Ron Paul ist zu schlau, um sich durch solche Angriffe aus dem Konzept bringen zu lassen und nutzt die Gelegenheit, die Millionenspenden anzusprechen, welche andere Kandidaten von Lobbyisten und Interessengruppen erhalten haben.
Mittwoch, 19. Dezember 2007
Reaktionen auf den Spendenrekord
Das Medienecho auf den neuen Spendenrekord war ziemlich verhalten - was ja leider zu befürchten war.Man stelle sich mal all die Schlagzeilen vor, die einer der sogenannten Spitzenkandidaten erhalten hätte, wenn seine Anhänger an einem Tag im Internet 6 Mio. Dollar gesammelt und damit Wahlkampfgeschichte geschrieben hätten.
"Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch."
Kurt Tucholsky
Aber immerhin scheint es ein paar wenige Journalisten zu geben, denen die absichtliche Marginalisierung Ron Pauls auch langsam auf den Wecker geht. Danke Jack Cafferty und Tucker Carlson!
Labels:
Boston Tea Party,
Medienmanipulation,
Spendengelder
Mittwoch, 28. November 2007
Power to the People!
Nicht nur Ron Paul hat es wegen seiner kritischen Haltung gegenüber der US-Aussenpolitik schwer, sich in den Mainstream-Medien Gehör zu verschaffen. Der Friedenskandidat auf der Seite der Demokraten, Mike Gravel, wurde schon jetzt faktisch aus dem Präsidentschaftsrennen eliminiert und wird nicht mehr zu den TV-Debatten eingeladen.
Ron Paul werden die etablierten Medien dank der Grösse und Dynamik der Graswurzelbewegung im Internet (Danke an YouTube, Digg, Reddit, StumbleUpon und Meetup.com!) wohl schon bald in den Kreis der "legitimen Kandidaten" aufnehmen müssen.
Kurzes Radio-Interview mit Mike Gravel über die Medienzensur
Mike Gravel über YouTube bzw. die YouTube/CNN Debatte
Mike Gravel Rap: "Power to the People!"
Ron Paul werden die etablierten Medien dank der Grösse und Dynamik der Graswurzelbewegung im Internet (Danke an YouTube, Digg, Reddit, StumbleUpon und Meetup.com!) wohl schon bald in den Kreis der "legitimen Kandidaten" aufnehmen müssen.
Kurzes Radio-Interview mit Mike Gravel über die Medienzensur
Mike Gravel über YouTube bzw. die YouTube/CNN Debatte
Mike Gravel Rap: "Power to the People!"
Donnerstag, 22. November 2007
"Charmantes" Interview auf CNN
CNN-Moderatorin:
Ein neugieriger Paulianer hat bei Google News-Suche überprüft, wie oft Ron Paul in der Vergangenheit tatsächlich mit diesem despektierlichen Begriff bezeichnet wurde; das Ergebnis seiner Recherche kann man sich in diesem witzigen Video anschauen:
Das ganze Interview vom 2. November 07 (sehr sehenswert! - trotz der miserablen Interviewerin)
"Wenn man Zeitungsartikel über sie zusammensucht, findet man immer wieder - gelegentlich - aber beständig, dass Sie viele Leute als Spinner (flake [Am.]) bezeichnen ... "
Ein neugieriger Paulianer hat bei Google News-Suche überprüft, wie oft Ron Paul in der Vergangenheit tatsächlich mit diesem despektierlichen Begriff bezeichnet wurde; das Ergebnis seiner Recherche kann man sich in diesem witzigen Video anschauen:
Das ganze Interview vom 2. November 07 (sehr sehenswert! - trotz der miserablen Interviewerin)
Donnerstag, 15. November 2007
CNNs Glenn Beck warnt vor dem Feind von innen
Die Worte "Moneybomb" und "Guy Fawkes" sind für den CNN-Moderator Glenn Beck offensichtlich Grund genug, die Anhänger Ron Pauls schon mal vorsorglich als potenzielle Terroristen zu bezeichnen. Ausserdem ermahnt er die amerikanischen Soldaten, dass sie bei ihrer Registrierung in den Militärdienst geschworen haben, die Verfassung sowohl gegen die Feinde von aussen als auch gegen die Feinde von innen zu verteidigen.Die "Verfassungsfeinde von innen" sind nach seiner Ansicht also am ehesten diejenigen Personen, welche sich zusammen mit Ron Paul für eine strikte Einhaltung der Verfassung und die Wiederherstellung der durch den sogenannten "USA Patriot Act" eingeschränkten Bürgerrechte stark machen wollen.
Der früher marxistische und heute neokonservative David Horowitz darf dann auch noch in der gleichen Sendung dem libertären Weblog LewRockwell (steht dem Ludwig von Mises Institut nahe und berichtet über Ron Pauls Wahlkampagne) in die Schuhe schieben, dass es mit den "Islamofaschisten" unter einer Decke stecke.
Über diese absurden und boshaften Unterstellungen kann man nur noch verwundert den Kopf schütteln.
Vielleicht sollte Glenn Beck mal recherchieren, aus welchen "dubiosen Kreisen" die auf ihn so bedrohlich wirkende Ron Paul-Kampagne finanziell unterstützt wird.

(Die angezeigten Beträge sind keine Firmenspenden, sondern die aufsummierten Spenden von Angestellten dieser Firmen. Grafik zum Vergrössern anklicken)
Sonntag, 11. November 2007
Die "Truman Show"-Wahlberichterstattung
Sehr lesenswerter Artikel über die Tricks und Methoden, mit welchen die Mainstream-Medien versuchen, die Ron Paul Präsidentschaftskampagne zu marginalisieren und zu diskreditieren: The Truman Show Campaign

(Bild: Ron Pauls fünfter Platz bei den Iowa Straw Polls [9.1%] von Fox News verheimlicht)
Faux News Trickkiste
Media manipulation of public perception in political matters is certainly nothing new; but in the case of the Ron Paul campaign, it has never been so easy to read and expose.

(Bild: Ron Pauls fünfter Platz bei den Iowa Straw Polls [9.1%] von Fox News verheimlicht)
Faux News Trickkiste
Freitag, 9. November 2007
Mediale Gehirnwäsche
Die Leute aus dem Lager von Präsidentschaftskandidat Mike Gravel erklären in einem kurzen Videoclip, wie die amerikanische Medienoligarchie funktioniert.
Mike Gravel wird übrigens mittlerweile aufgrund zu tiefer Umfragewerte - in Umfragen, welche grösstenteils von den Medien selbst durchgeführt werden - nicht mehr zu den Fernsehdebatten eingeladen.
Mike Gravel wird übrigens mittlerweile aufgrund zu tiefer Umfragewerte - in Umfragen, welche grösstenteils von den Medien selbst durchgeführt werden - nicht mehr zu den Fernsehdebatten eingeladen.
Donnerstag, 8. November 2007
CNN - Ron Paul von Medien ignoriert
CNN übt erstaunliche Selbstkritik an den Mainstream-Medien. Gemäss einer Studie der TV-Überwachungsfirma VMS, wurde Ron Paul innerhalb einer Zeitspanne von zwölf Monaten 4'695 mal erwähnt, sein Mitkonkurrent McCain hingegen 95'005 mal.
Ein Vergleich mit den sogenannten "Spitzenkandidaten" Hillary Clinton, Rudy Giuliani oder Mitt Romney würde wohl noch zu viel drastischeren Ergebnissen führen.
Ein Vergleich mit den sogenannten "Spitzenkandidaten" Hillary Clinton, Rudy Giuliani oder Mitt Romney würde wohl noch zu viel drastischeren Ergebnissen führen.
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