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Sonntag, 6. Januar 2008

ABC/Facebook Debatte: 5.Januar 2008

Die Stimme der Vernunft hatte keinen leichten Stand inmitten einer intellektuell unterlegenen, historisch ignoranten und pubertär (!) agierenden Neocon-Familie. Aber wie immer meisterte Ron Paul die Aufgabe mit Bravour.



Islamischer Terrorismus und Radikalismus haben absolut nichts zu tun mit der amerikanischen Aussenpolitik? Die amerikanische Aussenpolitik ist "irrelevant, total irrelevant" und alle Probleme werden alleine durch das "pervertierte Denken" von einigen Muslimen ausgelöst?

Nachhilfeunterricht für Rudy Giuliani und die anderen Neokonservativen von Komiker Jon Stewart:


Ron Paul äusserte sich heute Morgen auf CNN zur Debatte:

Sonntag, 30. Dezember 2007

Reaktionen auf die Ermordung von Benazir Bhutto

Die Reaktionen der Neocon-Republikaner auf die Situation in Pakistan konnten niemanden überraschen: Mitt Romney möchte die "Verbreitung von radikalem, gewalttätigem Jihad" verhindern, Giuliani redet über Terrorismus und 9/11, Fred Thomson sieht im Anschlag den Beweis dafür, dass Al-Qaida die westliche Zivilisation in die Knie zwingen will und John "Bomb bomb bomb Iran" McCain spielt wieder den kriegserprobten Veteranen.

Einzig Mike Huckabee's bizarre Rede über die Bedrohung durch pakistanische Immigranten konnte nicht vorhergesehen werden.

Die Reaktionen der Neocons:


Das Geschwafel des derzeitigen "Frontrunners" Mike Huckabee:


Wäre es nicht schön, einen amerikanischen Präsidenten zu haben, der wenigstens die Fakten kennt und in der Lage ist, in historischen Zusammenhängen zu denken?

Ron Paul äussert sich auf CNN zur Situation in Pakistan:


"For too long, the international perception has been that Musharraf's regime is the only thing standing between the West and nuclear-armed fundamentalists.

Nothing could be further from the truth. Islamic parties have never garnered more than 13 percent in any free parliamentary elections in Pakistan. The notion of Musharraf's regime as the only non-Islamist option is disingenuous and the worst type of fear-mongering.

Much has been said about Pakistan being a key Western ally in the war against terrorism. It is the fifth-largest recipient of US aid -- the Bush administration proposed $785 million in its latest budget. Yet terrorism around the world has increased. Why is it that all terrorist plots -- from the Sept. 11 attacks, to Madrid, to London, to Mumbai -- seem to have roots in Islamabad?"
Benazir Bhutto

(Quelle: A False Choice for Pakistan, Washingtonpost)

Mittwoch, 28. November 2007

Die USA als zweite Schweiz?

Der Fernsehmoderator Glenn Beck hat offensichtlich Angst davor, dass Ron Paul die USA durch eine Reduktion ihres Militär- imperiums und durch eine Politik des Nichtinterventionismus in eine zweite Schweiz verwandeln möchte. Sein Studiogast, der bekannte Politanalyst und frühere Präsidentschaftskandidat Pat Buchanan, verteidigt jedoch Pauls aussenpolitische Ansichten.

Donnerstag, 1. November 2007

Das folgende Video ist KEINE Parodie!

Mitt "Flip-Flop" Romneys Propagandavideo


Gleiches Video mit leicht verändertem Ton


Der ernste Hintergrund dieser Neocon-Propaganda:
"The Long War"
It might take as long as half a century before U.S. troops can leave the volatile Middle East, according to retired Army Gen. John Abizaid.

... we shouldn't assume for even a minute that in the next 25 to 50 years the American military might be able to come home, relax and take it easy, because the strategic situation in the region doesn't seem to show that as being possible"

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Ron Paul in deutschsprachigen Printmedien noch praktisch inexistent

Die Nachricht von der "Ron Paul Revolution" hat die deutschsprachige Medienlandschaft eindeutig noch nicht erreicht. Sucht man bei Google News (Deutschland) nach "Ron Paul", erscheinen gerade mal acht Artikel - und in diesen wird ihm dann meistens maximal ein Satz gewidmet. In einem gestern in der FAZ erschienenen Bericht über den US Wahlkampf wird Ron Paul schon mal vorzeitig aus dem Präsidentschaftsrennen verabschiedet.
Bei den Republikanern liegt unter den acht verbliebenen Kandidaten nach wie vor der frühere Bürgermeister Rudy Giuliani bei Umfragen unter Republikanern im ganzen Land mit etwa 28 Prozent Zustimmung in Führung, ihm folgen der ehemalige Senator aus Tennessee Fred Thompson mit rund 18 Prozent, Senator John McCain aus Arizona mit 13 Prozent und der frühere Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney mit elf Prozent.
Von den anderen vier Kandidaten hat allenfalls noch der einstige Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, mit sechs Prozent Aussichten; Duncan Hunter, Ron Paul und Tom Tancredo sind chancenlos
Nicht so voreilig liebe Journalisten. In vielen dieser Umfragen tauchte der Name Ron Paul nicht mal auf (Ron Paul is not being included in Polls). Umfragen, die Monate vor den Wahlen stattfinden, sind ja bekanntlich eh meist Bullshit (Fuck you Frank!). Ich dachte bisher, dass sei in Deutschland auch so. ;-)

Auch Ron Pauls Friedensbotschaft ist noch nicht bis in die FAZ Büros vorgedrungen:

Alle Kandidaten als "Falken"

In der Außen- und Sicherheitspolitik präsentieren sich alle Kandidaten als „Falken“, unterstützen den Präsidenten etwa in dessen Drohungen gegen Iran, versuchen sich aber vorsichtig vom missratenen Irak-Krieg zu distanzieren.
An dieser Stelle lasse ich doch gerne ein paar weisse Tauben in den Himmel steigen:

Ron Paul spricht über die amerikanische Aussenpolitik


Stop the War - Vote for Ron Paul!