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Donnerstag, 6. Dezember 2007

Die r3VOLution erreicht den Osten

Naher Osten: Thurgauer TV-Rebell versendet Einladung an Ron Paul

Videomessage to Ron Paul: Invitation to Switzerland


Ferner Osten: Die Ron Paul-Botschaft auf Chinesisch.
(Liebe KP-Funktionäre in Peking. Schliesst Euch der Ron Paul-r3VOLution doch gleich an, reisst die grosse Firewall nieder, bloggt mit, entwerft YouTube-Videos (oder Tudou-Videos) - es macht Spass und wirkt befreiend. :-) Nach der wirtschaftlichen Liberalisierung jetzt die politische Liberalisierung - das wäre doch was. )


P.S.: Falls jemand die Videobotschaft übersetzen kann, bitte melden. :-)

Dienstag, 4. Dezember 2007

Ron Paul lobt die Schweiz

Ein bisschen stolz dürfen wir schon sein, wenn der zukünftige Präsident der USA das politische System der Schweiz bei jeder sich bietenden Gelegenheit lobt. :-)

Interviewerin: "Gibt es irgendein Land in der Welt, welches Sie für ihre sozialen und politischen Werte bewundern, abgesehen von den USA?"

Ron Paul: "Ja, ich mag die Schweiz irgendwie."

Interviewerin: "Und warum?"

Ron Paul: "Weil niemand den Namen des Präsidenten kennt. Niemand kennt den Namen des Präsidenten und es gibt in der Schweiz Kantone, welche unabhängige Bundesstaaten sind und in denen unterschiedliche Sprachen gesprochen werden.
Die Schweiz verhält sich in Weltkriegen immer neutral, sie ist militärisch gut ausgerüstet, sie haben eine Millizarmee und jeder Bürger hat ein grosses Gewehr bei sich zu Hause - es gibt kaum Kriminalität und Gewalt.
In der Schweiz ist die Regierung nicht zentralisiert - die Schweiz ist in vieler Hinsicht die Art von Republik, wie sie eigentlich auch für die USA vorgesehen war. Also, ich glaube, es gäbe hierzu noch viel zu sagen."

Ron Paul über die Schweiz (in Teil2 ab 4:55 Min.)

Mittwoch, 28. November 2007

Die USA als zweite Schweiz?

Der Fernsehmoderator Glenn Beck hat offensichtlich Angst davor, dass Ron Paul die USA durch eine Reduktion ihres Militär- imperiums und durch eine Politik des Nichtinterventionismus in eine zweite Schweiz verwandeln möchte. Sein Studiogast, der bekannte Politanalyst und frühere Präsidentschaftskandidat Pat Buchanan, verteidigt jedoch Pauls aussenpolitische Ansichten.

Dienstag, 30. Oktober 2007

Micheline Calmy-Rey antwortet einem Ron Paul Blogger

Ein amerikanischer Blogger hat Bundesrätin Micheline Calmy-Rey eine E-Mail geschrieben, in welcher er sie auf Ron Paul und das unten einkopierte Google Interview aufmerksam machen wollte. Dass sich unsere "Mrs. President" tatsächlich die Zeit genommen hat, um auf seine E-Mail zu antworten, hat in der amerikanischen Blogosphäre ziemliches Erstaunen ausgelöst.

Ron Paul Daily:
A Ron Pauler wrote to the president of Switzerland regarding the Ron Paul Google interview. And the person actually responded! Can you imagine Bush responding to your letter? Or any member of the government for that matter?
Hier ein Ausschnitt aus dem Brief an Micheline Calmy-Rey:
Ron Paul’s personal and political philosophies are very much aligned with the politics and culture of Switzerland with your long standing tradition of neutrality and independence from international organizations that take from the sovereignty of their member countries. I think it would be interesting if you and the Federal Council could discuss American libertarianism and Constitutionalism with Ron Paul; our two countries and people have far more in common than people realize given the current administration of the United States.

Calmy-Reys Antwort:
Thank you for your interesting email about Ron Paul’s interview on YouTube. I felt very pleased to hear that Mr Paul mentioned Switzerland as a good example of a government protecting its people’s freedom and liberties. Our memberships of the UN and other international organizations allow us to participate constructively in global politics, where thanks to its long history of neutrality and independence, Switzerland is able to play a valuable role.

Our bilateral relations with the United States are growing stronger and it is possible that in future visits by myself or of one of my colleagues in the Swiss government to Washington an exchange of views with Congressman Ron Paul will be part of the program.

Best regards,
Micheline Calmy-Rey

Bundesrat Blocher hätte wohl nichts dagegen, wenn Micheline Calmy-Rey zu einem Gedankenaustausch über Neutralität und Unabhängigkeit gegenüber internationalen Organisationen nach Washington fliegen würde. ;-)

Montag, 29. Oktober 2007

Ron Paul besucht Google

Wer sich einen ersten Überblick über Ron Pauls politische Philosophie verschaffen möchte, dem kann ich dieses "Candidates@Google" Interview sehr empfehlen. Ron Paul hat darin sogar ein paar schmeichelnde Worte für die Schweiz übrig. Auf die Frage, welches Land momentan die Freiheitsrechte der Bürger besser schütze und den Einfluss des Staates besser unter Kontrolle halte als die USA, antwortete Ron Paul: "Ich denke die Regierungsform der Schweiz ist wahrscheinlich ziemlich gut. Ich glaube es wäre toll Präsident der Schweiz zu sein - man wisse ja nicht mal, wer denn eigentlich gerade Präsident der Schweiz ist." [Übersetzung v. Verf.] (im Video bei ca. 17:50)