Sonntag, 30. Dezember 2007

Reaktionen auf die Ermordung von Benazir Bhutto

Die Reaktionen der Neocon-Republikaner auf die Situation in Pakistan konnten niemanden überraschen: Mitt Romney möchte die "Verbreitung von radikalem, gewalttätigem Jihad" verhindern, Giuliani redet über Terrorismus und 9/11, Fred Thomson sieht im Anschlag den Beweis dafür, dass Al-Qaida die westliche Zivilisation in die Knie zwingen will und John "Bomb bomb bomb Iran" McCain spielt wieder den kriegserprobten Veteranen.

Einzig Mike Huckabee's bizarre Rede über die Bedrohung durch pakistanische Immigranten konnte nicht vorhergesehen werden.

Die Reaktionen der Neocons:


Das Geschwafel des derzeitigen "Frontrunners" Mike Huckabee:


Wäre es nicht schön, einen amerikanischen Präsidenten zu haben, der wenigstens die Fakten kennt und in der Lage ist, in historischen Zusammenhängen zu denken?

Ron Paul äussert sich auf CNN zur Situation in Pakistan:


"For too long, the international perception has been that Musharraf's regime is the only thing standing between the West and nuclear-armed fundamentalists.

Nothing could be further from the truth. Islamic parties have never garnered more than 13 percent in any free parliamentary elections in Pakistan. The notion of Musharraf's regime as the only non-Islamist option is disingenuous and the worst type of fear-mongering.

Much has been said about Pakistan being a key Western ally in the war against terrorism. It is the fifth-largest recipient of US aid -- the Bush administration proposed $785 million in its latest budget. Yet terrorism around the world has increased. Why is it that all terrorist plots -- from the Sept. 11 attacks, to Madrid, to London, to Mumbai -- seem to have roots in Islamabad?"
Benazir Bhutto

(Quelle: A False Choice for Pakistan, Washingtonpost)

Freitag, 28. Dezember 2007

Ron Paul im Fernsehen als Spinner bezeichnet

Allmählich scheinen die Neokonservativen Angst vor Ron Pauls Popularität zu bekommen: Anders kann man sich das unhöfliche, unsachliche und beleidigende Verhalten der Neocon-
TV-Journalisten kaum erklären.

Der Anlass für die neuste Schmutzkampagne war die folgende Szene aus dem Interview mit Tim Russert in der Sendung "Meet the Press":


Aus Sicht der Neokonservativen hat Ron Paul hiermit offensichtlich zwei ihrer goldenen Regeln verletzt:

1.) Hinterfrage niemals einen Krieg, auch wenn noch so viele Menschen dabei sterben bzw. gestorben sind.
2.) Stelle nie unser simplifiziertes und idealisiertes Geschichtsbild in Frage. Wir mögen weder interessante, alternative Sichtweisen, noch möchten wir uns mit Büchern von andersdenkenden Historikern rumschlagen.

Der Neocon-Protagonist Bill Kristol (Mitbegründer und stellvertretender Direktor des Project for the New American Century (PNAC) und Mitautor der Bush-Doktrin) gibt sich gar nicht erst die Mühe, sich mit Ron Pauls Positionen differenziert auseinander zu setzen, sondern verbreitet lieber diskreditierende Halbwahrheiten über die Ansichten dieses "Spinners" (engl.: crackpot; crank):


Sehr viel schwieriger werden die Angriffe für die Neocon-Journalisten, wenn Paul die Chance erhält, auf ihr Geplapper zu antworten:



Abraham Lincoln - der makellose, edle Befreier der Sklaven?
"Ich will klarstellen, daß ich nicht das Ziel verfolge –und es auch nie verfolgt habe –, für die soziale und politische Gleichheit zwischen der weißen und der schwarzen Rasse einzutreten, daß ich nicht dafür bin –und es auch nie war -, aus den Negern Wähler zu machen oder sie als Mitglieder von Schwurgerichten zuzulassen, ihnen den Zugang zu Ämtern zu öffnen oder ihnen die Heirat mit Weißen zu gestatten; ich möchte hinzufügen, daß zwischen der weißen und der schwarzen Rasse ein physischer Unterschied besteht, der meiner Überzeugung nach in alle Zukunft verhindern wird, daß die beiden Rassen in sozialer und politischer Gleichheit zusammenleben. […] Es muß eine Rangordnung geben, einen Höheren und einen Tieferen, und ich bin dafür, daß die weiße Rasse die Stellung des Höheren einnimmt."
Abraham Lincoln (Lincoln-Douglas Debatten, 1858)

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Montag, 24. Dezember 2007

Schöne Bescherung!

Seien wir ehrlich: Was wir uns zu Weihnachten am meisten wünschen, ist eine Grussbotschaft von Politikern, die mitten im Wahlkampf stecken.
Die amerikanischen Präsidentschaftskandidaten bescheren uns dieses Jahr besonders reichlich. Frohe Weihnachten!

Der fürsorgliche Benito Giuliani beschenkt uns mit seinem unübertroffenen Humor.


"Holier Than Thou" Mike Huckabee - Man beachte das geschickt beleuchtete Büchergestell im Hintergrund.


Der frisch aus dem Bett gefallene Ron Paul kommentiert Mike Huckabees Weihnachtsbotschaft mit einem bedenkenswerten Zitat: "Wenn der Faschismus nach Amerika kommt, so wird er in die Fahne gewickelt sein und das Kreuz tragen."


Ron Paul äussert sich in einem Radiostudio nochmals zum gleichen Thema:


Weihnachtgruss von Ron Paul und seiner Familie:


Und hier noch ein Weihnachtslied eines Ron Paul-Revolutionärs (wie immer viel besser als die professionellen Werbespots):

Samstag, 22. Dezember 2007

Wahlkampf wird schmutzig

Unter den 58'407 Einzelspenden, welche am 16. Dezember eingegangen sind, haben die politischen Gegner Ron Pauls eine 500$ Spende eines bekannten amerikanischen Rassisten entdeckt - ein gefundenes Fressen für den Neocon-Propagandasender Faux News.
Aber Ron Paul ist zu schlau, um sich durch solche Angriffe aus dem Konzept bringen zu lassen und nutzt die Gelegenheit, die Millionenspenden anzusprechen, welche andere Kandidaten von Lobbyisten und Interessengruppen erhalten haben.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Benito Giuliani hat auch einen Wähler!

Enthusiastische Anhänger bei einem Giuliani-Auftritt - Ron Paul-Anhänger. (Hinweis an die Mainstream-Medien: Es wurde auch ein Giuliani-Fan ausfindig gemacht und Ron Paul bleibt selbstverständlich ein chancenloser Aussenseiter, dessen Cyber-Supporter bestimmt nicht an die Urne gehen werden.)


The American Conservative (14. Januar, 2008)





















Declaring Forever War
Giuliani chose the most hawkish team of foreign-policy advisors possible. His election would ensure neoconservative hegemony for years to come.

Authoritarian Temptation
In an age of expansive executive power, the take-no-prisoners style that made Giuliani a respected mayor might be taken literally.

Interviews mit Ron Paul

Ausnahmsweise wurden Ron Paul mal zwei faire Interviews gewährt. Zur Erinnerung: Moderator Glenn Beck hat vor ca. 4 Wochen noch vor den potentiellen Paulite-Terroristen gewarnt.

Glen Beck Show - 19. Dezember, 2007


Morning Joe - 18. Dezember, 2007

Bilder und Eindrücke von der Strasbourg Tea Party

Aus der flickr Diashow von larryflint1977:




Feierliche Aufnahme ins europäische Register für Bürokratieallergiker, Souveränitätsnostalgiker und Bürgerrechtsfanatiker. :-)

Reaktionen auf den Spendenrekord

Das Medienecho auf den neuen Spendenrekord war ziemlich verhalten - was ja leider zu befürchten war.
Man stelle sich mal all die Schlagzeilen vor, die einer der sogenannten Spitzenkandidaten erhalten hätte, wenn seine Anhänger an einem Tag im Internet 6 Mio. Dollar gesammelt und damit Wahlkampfgeschichte geschrieben hätten.

"Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch."
Kurt Tucholsky


Aber immerhin scheint es ein paar wenige Journalisten zu geben, denen die absichtliche Marginalisierung Ron Pauls auch langsam auf den Wecker geht. Danke Jack Cafferty und Tucker Carlson!


Montag, 17. Dezember 2007

Tea Party07 bricht alten Spendenrekord von John Kerry

Die Ron Paul Kampagne hat gestern, am Jahrestag der Boston Tea Party, 6 Mio. Dollar gesammelt und damit den alten Ein-Tages -Spendenrekord von John Kerry ($5.7 Mio.) gebrochen.
Ron Paul Raises $6 Million in One Day


Sonntag, 16. Dezember 2007

Kritik an der amerikanischen Notenbank

Mit zunehmender Popularität von Ron Paul wird wohl eine Institution immer stärker zum Wahlkampfthema werden, welche bisher höchstens Volkswirte und Finanzmarktexperten interessiert hat - die amerikanische Notenbank (Fed - Federal Reserve System).

Ron Paul gehört zu einem scharfen Kritiker der Fed und scheint in Jim Cramer, einem bekannten und einflussreichen amerikanischen Wirtschaftsjournalisten, einen Verbündeten gefunden zu haben.

Das bisher vielleicht wirkungsvollste Interview mit Ron Paul:

Freitag, 14. Dezember 2007

Das Ron Paul-Luftschiff fliegt!

Heute ist der Ron Paul Blimp zu seinem einmonatigen r3VOLutions-Flug gestartet! Für die Idee und Finanzierung war auch diesmal die Graswurzelbewegung verantwortlich. (Vielleicht realisieren auch unsere Journalisten bald mal, dass sich in den USA etwas ausserordentliches abspielt. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.)







Watch live video from ronpaulblimp on Justin.tv

Dienstag, 11. Dezember 2007

Die Qual der schlechten Wahl

Der Zustand des amerikanischen Zweiparteiensystems - erklärt in einem kurzen Videoclip.

Montag, 10. Dezember 2007

Noch 5 Tage bis zur Tea Party 07

Boston Tea Party 07 - Liberty is Brewing

Offizielle Seite: Boston Tea Party 07

Strasbourg Tea Party (15. und 16. Dezember)


Weitere Informationen: Strasbourg Tea Party

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Willkommen Ruhrpott for Ron Paul!

Ruhrpott for Ron Paul

Die r3VOLution erreicht den Osten

Naher Osten: Thurgauer TV-Rebell versendet Einladung an Ron Paul

Videomessage to Ron Paul: Invitation to Switzerland


Ferner Osten: Die Ron Paul-Botschaft auf Chinesisch.
(Liebe KP-Funktionäre in Peking. Schliesst Euch der Ron Paul-r3VOLution doch gleich an, reisst die grosse Firewall nieder, bloggt mit, entwerft YouTube-Videos (oder Tudou-Videos) - es macht Spass und wirkt befreiend. :-) Nach der wirtschaftlichen Liberalisierung jetzt die politische Liberalisierung - das wäre doch was. )


P.S.: Falls jemand die Videobotschaft übersetzen kann, bitte melden. :-)

TV-Werbespots für Iowa

Diese TV-Werbespots werden in Iowa, wo am 3. Januar die ersten Vorwahlen (Primaries) stattfinden, in den nächsten Wochen im Fernsehen zu sehen sein. Sie wurden innerhalb der Graswurzelbewegung produziert und die Ausstrahlung wird von privaten Spenden bezahlt werden.

"Something Big"
(Dies war der Gewinnerbeitrag des Ron Paul 2008 YouTube Werbefilm-Wettbewerbes. Er wurde während der CNN YouTube-Debatte ausgestrahlt.)


"Was ich mir zu Weihnachten wünsche."

Dienstag, 4. Dezember 2007

Ron Paul lobt die Schweiz

Ein bisschen stolz dürfen wir schon sein, wenn der zukünftige Präsident der USA das politische System der Schweiz bei jeder sich bietenden Gelegenheit lobt. :-)

Interviewerin: "Gibt es irgendein Land in der Welt, welches Sie für ihre sozialen und politischen Werte bewundern, abgesehen von den USA?"

Ron Paul: "Ja, ich mag die Schweiz irgendwie."

Interviewerin: "Und warum?"

Ron Paul: "Weil niemand den Namen des Präsidenten kennt. Niemand kennt den Namen des Präsidenten und es gibt in der Schweiz Kantone, welche unabhängige Bundesstaaten sind und in denen unterschiedliche Sprachen gesprochen werden.
Die Schweiz verhält sich in Weltkriegen immer neutral, sie ist militärisch gut ausgerüstet, sie haben eine Millizarmee und jeder Bürger hat ein grosses Gewehr bei sich zu Hause - es gibt kaum Kriminalität und Gewalt.
In der Schweiz ist die Regierung nicht zentralisiert - die Schweiz ist in vieler Hinsicht die Art von Republik, wie sie eigentlich auch für die USA vorgesehen war. Also, ich glaube, es gäbe hierzu noch viel zu sagen."

Ron Paul über die Schweiz (in Teil2 ab 4:55 Min.)

Montag, 3. Dezember 2007

Die r3VOLution gewinnt weiter an Fahrt!

Paulmobile:



Samstag, 1. Dezember 2007

"Spitzenkandidat" Rudy Giuliani - Teil 3: Die Wahrheit über den "9/11-Helden" Rudy Giuliani

Dieses Video welches von der amerikanischen Feuerwehr-
gewerkschaft produziert wurde, sollte sich jeder anschauen, der noch an den Giuliani-9/11-Heldenmythos glaubt.

Freitag, 30. November 2007

"Spitzenkandidat" Rudy Giuliani - Teil 2

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden brachte bei einer TV-Wahldebatte im Oktober Giulianis Wahlkampfbotschaft auf einen Punkt:
"There’s only three things he mentions in a sentence — a noun, a verb, and 9/11. There’s nothing else! There’s nothing else! And I mean this sincerely. He’s genuinely not qualified to be president."

"Es gibt nur drei Dinge die er in einem Satz erwähnt - ein Nomen, ein Verb und 9/11. Das ist alles! Das ist alles! Und ich meine das ernst. Er ist wirklich nicht qualifiziert dafür, Präsident zu werden."

Joe Biden - "a noun, a verb, and 9/11"


Rudy Giuliani zum Thema 9/11

"Spitzenkandidat" Rudy Giuliani

In unseren Medien wird Giuliani zwar noch immer als Favorit, als "Vielversprechendster unter den republikanischen Präsidentschaftskandidaten" oder als "Amerikas Bürgermeister" bezeichnet, in Wirklichkeit steht seine Präsidentschaftskampagne jedoch kurz vor der Implosion.

Die Liste der Skandale in welche Giuliani verwickelt ist, wird beinahe wöchentlich länger:

- Giuliani-Vertrauter wegen Korruption angeklagt
- Giuliani's Geschäftsbeziehungen mit Katars Innenminister und mutmasslichem al-Qaida-Sympathisanten Abdallah bin Khalid al Thani
- Giuliani verteidigt und beschäftigt seinen Freund Priester Alan Placa, der wegen Kindsmissbrauchs angeklagt wurde
- Giuliani stellte als Bürgermeister von New York seiner damaligen Geliebten ein Polizeiauto samt Polizisten als Taxi zur Verfügung
- Giuliani liess Reise- und "Sicherheits"kosten für die Ausflüge zu seiner ausserehelichen Geliebten auf obskuren Konten der New Yorker Stadtverwaltung verbuchen





Donnerstag, 29. November 2007

Die CNN/YouTube-Debatte

Redezeit pro Kandidat bei der CNN (Clinton News Network)/YouTube-Debatte:

Rudy Giuliani - 16:45

Mitt Romney - 13:39
John McCain - 11:39
Fred Thompson - 10:26
Mike Huckabee - 9:37
Ron Paul - 7:21
Duncan Hunter - 4:46
Tom Tancredo - 3:50

Die drei Fragen, welche die CNN-Journalisten aus den ca. 5000 YouTube-Videos für Ron Paul ausgewählt hatten, hörten sich etwa wie folgt an:

1.) Sind Sie ein verrückter Verschwörungstheoretiker?
2.) Wie würden sie eine Frau bestrafen, die eine illegale Abtreibung durchführen lässt?
3.) Da Sie ja sowieso keine Chance haben, als republikanischer Kandidat nominiert zu werden, werden Sie es als parteiunabhängiger Kandidat versuchen? (Diese Frage wurde Ron Paul schon zum zig-millionsten mal gestellt. Die Demokraten würden es nur zu gerne sehen, wenn Ron Paul als Unabhängiger dem republikanischen Kandidaten die Stimmen "stehlen" würde.)







Die Resultate der CNN Online-Umfrage (Stand 29.11. 20:25 Uhr):






















Interview mit Ron Paul nach der Debatte

Mittwoch, 28. November 2007

The Revolution Will Not Be Televised

Die Ron Paul Revolution wird nicht im TV übertragen werden, ...



... oder etwa doch?

CNN "American Morning" - 28. November 2007


MSNBC "Morning Joe" - 27. November 2007

Power to the People!

Nicht nur Ron Paul hat es wegen seiner kritischen Haltung gegenüber der US-Aussenpolitik schwer, sich in den Mainstream-Medien Gehör zu verschaffen. Der Friedenskandidat auf der Seite der Demokraten, Mike Gravel, wurde schon jetzt faktisch aus dem Präsidentschaftsrennen eliminiert und wird nicht mehr zu den TV-Debatten eingeladen.

Ron Paul werden die etablierten Medien dank der Grösse und Dynamik der Graswurzelbewegung im Internet (Danke an YouTube, Digg, Reddit, StumbleUpon und Meetup.com!) wohl schon bald in den Kreis der "legitimen Kandidaten" aufnehmen müssen.

Kurzes Radio-Interview mit Mike Gravel über die Medienzensur


Mike Gravel über YouTube bzw. die YouTube/CNN Debatte


Mike Gravel Rap: "Power to the People!"

Die USA als zweite Schweiz?

Der Fernsehmoderator Glenn Beck hat offensichtlich Angst davor, dass Ron Paul die USA durch eine Reduktion ihres Militär- imperiums und durch eine Politik des Nichtinterventionismus in eine zweite Schweiz verwandeln möchte. Sein Studiogast, der bekannte Politanalyst und frühere Präsidentschaftskandidat Pat Buchanan, verteidigt jedoch Pauls aussenpolitische Ansichten.

Montag, 26. November 2007

Hier kommt das Ron Paul Luftschiff!

Die Mainstream-Medien geben sich ja leider noch immer alle Mühe, die Ron Paul r3VOLution zu übersehen - um nicht zu sagen zu ignorieren.

Aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch und daher wird schon bald die grösste fliegende Reklametafel der Welt auf Ron Paul aufmerksam machen. Take that, Rudy and Billary!

Offizielle Seite: Ron Paul Blimp

Hier kommt der Ron Paul-Blimp!

Donnerstag, 22. November 2007

"Charmantes" Interview auf CNN

CNN-Moderatorin:
"Wenn man Zeitungsartikel über sie zusammensucht, findet man immer wieder - gelegentlich - aber beständig, dass Sie viele Leute als Spinner (flake [Am.]) bezeichnen ... "

Ein neugieriger Paulianer hat bei Google News-Suche überprüft, wie oft Ron Paul in der Vergangenheit tatsächlich mit diesem despektierlichen Begriff bezeichnet wurde; das Ergebnis seiner Recherche kann man sich in diesem witzigen Video anschauen:



Das ganze Interview vom 2. November 07 (sehr sehenswert! - trotz der miserablen Interviewerin)

Dienstag, 20. November 2007

Paulianer-Kreativität

Welcher andere Präsidentschaftskandidat inspiriert seine Anhänger so sehr, dass sie für ihn fixfertige Fernsehwerbespots kreieren?

Join the r3VOLution and Spread the Word!


Graswurzel TV-Spot: "Ron Paul for President"

Welcome Ireland for Ron Paul!

ireland4ronpaul.blogspot.com


Montag, 19. November 2007

Ron Paul Blogs im deutschen Sprachraum

Stimmungsvolles Video zu den Ron Paul-Blogs im deutschen Sprachraum.

Ein herzliches Dankeschön an den dafür verantwortlichen YouTube-Regisseur!



"Das Internet behandelt Zensur wie einen Defekt und umfährt diesen." John Gilmore

Sonntag, 18. November 2007

Die Ron Paul r3VOLution kommt nach Europa

Unsere freiheitsliebenden Freunde im EU-Raum wollen den grossen Ron Paul-Spendentag am 16. 12. ("Boston Tea Party 07") zum Anlass nehmen, um ihren EU-Politikern auf friedliche, humorvolle Art mitzuteilen, dass sie sich nicht mehr angemessen repräsentiert fühlen.

Als Schweizer werde ich mich selbstverständlich höchstens als neutraler Tourist in die Nähe des Strassburger EU-Parlaments begeben. Dass ich meine Paulaner-Kameraden moralisch von ganzem Herzen unterstütze, versteht sich ja von selbst. :-)



The Strasbourg Tea Party

Donnerstag, 15. November 2007

CNNs Glenn Beck warnt vor dem Feind von innen

Die Worte "Moneybomb" und "Guy Fawkes" sind für den CNN-Moderator Glenn Beck offensichtlich Grund genug, die Anhänger Ron Pauls schon mal vorsorglich als potenzielle Terroristen zu bezeichnen. Ausserdem ermahnt er die amerikanischen Soldaten, dass sie bei ihrer Registrierung in den Militärdienst geschworen haben, die Verfassung sowohl gegen die Feinde von aussen als auch gegen die Feinde von innen zu verteidigen.

Die "Verfassungsfeinde von innen" sind nach seiner Ansicht also am ehesten diejenigen Personen, welche sich zusammen mit Ron Paul für eine strikte Einhaltung der Verfassung und die Wiederherstellung der durch den sogenannten "USA Patriot Act" eingeschränkten Bürgerrechte stark machen wollen.

Der früher marxistische und heute neokonservative David Horowitz darf dann auch noch in der gleichen Sendung dem libertären Weblog LewRockwell (steht dem Ludwig von Mises Institut nahe und berichtet über Ron Pauls Wahlkampagne) in die Schuhe schieben, dass es mit den "Islamofaschisten" unter einer Decke stecke.

Über diese absurden und boshaften Unterstellungen kann man nur noch verwundert den Kopf schütteln.



Vielleicht sollte Glenn Beck mal recherchieren, aus welchen "dubiosen Kreisen" die auf ihn so bedrohlich wirkende Ron Paul-Kampagne finanziell unterstützt wird.



(Die angezeigten Beträge sind keine Firmenspenden, sondern die aufsummierten Spenden von Angestellten dieser Firmen. Grafik zum Vergrössern anklicken)

Ron Paul Rebellen bekämpfen das Imperium

Interview mit Ron Paul Wookie


Das Imperium schlägt zurück

Mittwoch, 14. November 2007

Ron Paul nur ein Internethype?

"Ron Paul-Spammer" entdeckt



Ron Paul in Nashville


Ankündigung der nächsten Geldbombe - "Boston Tea Party 07"

Ron Pauls Umfragewerte steigen: 8% in New Hampshire

In einer CBS-Wahlumfrage in New Hampshire erreichte Ron Paul den vierten Platz mit 8% der Stimmen und war damit besser klassiert als Fred Thompson und Mike Huckabee. Die Umfrage wurde in der Zeit vom 2. - 12. November durchgeführt und widerspiegelt somit noch nicht die zusätzliche Publizität, welche durch die "5th of November Moneybomb" ausgelöste wurde.

Umfrageexperte John Zogby sagte kürzlich in einer Radiosendung, dass Ron Paul in den New Hampshire Primaries 15 bis 18 Prozent erreichen und somit einige der sogenannten "Frontrunner" in Verlegenheit bringen könnte.

Es wird immer deutlicher, wie irrelevant und ungenau die früheren Umfragen waren, bei denen Ron Paul jeweils Werte zwischen 0-5% erreichte. Die Diskrepanz zwischen den früheren Umfrageresultaten und der tatsächlichen Unterstützung für Ron Paul ist nicht sehr verwunderlich, wenn man sich z.B. den Fragebogen aus North Carolina genauer betrachtet:
There will be a number of people running for President in 2008 as Republicans. Some of the most talked about are Rudy Giuliani, John McCain, Mitt Romney and Fred Thompson. If the Republican primary were today which of these men would you vote for, or would you vote for somebody else?
Giuliani................... .19% McCain................... . 8% Romney ................. .10% Thompson.............. .24% Other...................... .14% Undecided.............. .25%

Spekulationen einer Studentin über die bisherigen Umfrageresultate

Montag, 12. November 2007

GOP TV-Debatten 3 - 7

GOP TV-Debatte 3: 5. Juni, 2007 - New Hampshire


GOP TV-Debatte 4: 5. August, 2007 - Iowa


GOP TV-Debatte 5: 5. September, 2007 - New Hampshire


GOP TV-Debatte 6: 9. Oktober, 2007 - Michigan



GOP TV-Debatte 7: 21. Oktober, 2007 - Florida

Sonntag, 11. November 2007

Ron Paul Interview "Face the Nation" auf CBS

CBS "Face the Nation" vom 11.11.07

Die "Truman Show"-Wahlberichterstattung

Sehr lesenswerter Artikel über die Tricks und Methoden, mit welchen die Mainstream-Medien versuchen, die Ron Paul Präsidentschaftskampagne zu marginalisieren und zu diskreditieren: The Truman Show Campaign
Media manipulation of public perception in political matters is certainly nothing new; but in the case of the Ron Paul campaign, it has never been so easy to read and expose.













(Bild: Ron Pauls fünfter Platz bei den Iowa Straw Polls [9.1%] von Fox News verheimlicht)

Faux News Trickkiste

Veteran's Day Money Bomb

Am heutigen Veteranentag ist nochmals eine Online-Spendenaktion am laufen. Da die Aktion relativ kurzfristig geplant wurde und nur wenige Tage auf die "5th of November" Geldbombe folgt, wird man kaum mit einem weiteren Millionentag rechnen dürfen. Etwa eine halbe Million Dollar könnten aber trotzdem auch heute wieder zusammenkommen.











Samstag, 10. November 2007

Paul kritisiert Fed-Chef Bernanke

Ron Paul hat ein Hühnchen zu rupfen mit dem Chef der amerikanischen Notenbank und verdient sich damit den Respekt der US-Finanzszene.

Ron Paul grillt Ben Bernanke


Interview mit Ron Paul auf CNBC


Finanzszene zollt Paul Respekt

Freitag, 9. November 2007

Das NEON Magazin berichtet über die rEVOLution

Die Ron Paul rEVOLution findet endlich den Weg in ein deutschsprachiges Magazin.

Die Ron Paul Revolution - Stell Dir vor, es ist Revolution und keiner kriegt's mit.

... Eines haben sie [Hillary Clinton, Barack Obama, Rudy Giuliani] jedenfalls gemeinsam. Sie wollen sich nicht festlegen während ihrer Amtszeit auf folgende Maßnahmen zu verzichten: Folter, die unbefristete Gefangennahme von Amerikanern, die als „ausländische Kämpfer“ (Stichwort: Guantanamo) gelten, das Entführen, Einsperren und Foltern von Verdächtigen im Ausland (!), das Recht, die Exekutive vor Überwachung durch den Kongreß „zu schützen“ oder sich auf „Geheimhaltung“ zu berufen, wenn Bürger Opfer von verfassungswidrigen Maßnahmen (durch die Politik) werden und einiges andere mehr, was unter dem Namen „American Freedom Pledge“ zusammengefasst wird. Jene Petition hatte die „American Freedom Agenda“, eine konservative Bürgerbewegung, im März 2007 verfaßt und seither den möglichen Kandidaten zur Unterzeichnung vorgelegt, doch nur ein Einziger hat unterzeichnet (Stand Oktober 2007). Dieser Kandidat ist in Deutschland, nein in Europa, weitgehend unbekannt. ...

Mediale Gehirnwäsche

Die Leute aus dem Lager von Präsidentschaftskandidat Mike Gravel erklären in einem kurzen Videoclip, wie die amerikanische Medienoligarchie funktioniert.



Mike Gravel wird übrigens mittlerweile aufgrund zu tiefer Umfragewerte - in Umfragen, welche grösstenteils von den Medien selbst durchgeführt werden - nicht mehr zu den Fernsehdebatten eingeladen.

Donnerstag, 8. November 2007

Ron Pauls Popularität im Internet steigt und steigt

Trotz Benachteiligung in den Mainstream-Medien (CNN - Ron Paul von Medien ignoriert), ist Ron Paul weiterhin der mit Abstand beliebteste republikanische Präsidentschaftskandidat im Internet. Die Botschaft der Freiheit scheint tatsächlich populär zu sein.

Suchanfragen bei Google (Google Trends):












(für eine Vergrösserung Grafik anklicken)

Freedom is Popular

CNN - Ron Paul von Medien ignoriert

CNN übt erstaunliche Selbstkritik an den Mainstream-Medien. Gemäss einer Studie der TV-Überwachungsfirma VMS, wurde Ron Paul innerhalb einer Zeitspanne von zwölf Monaten 4'695 mal erwähnt, sein Mitkonkurrent McCain hingegen 95'005 mal.
Ein Vergleich mit den sogenannten "Spitzenkandidaten" Hillary Clinton, Rudy Giuliani oder Mitt Romney würde wohl noch zu viel drastischeren Ergebnissen führen.

Mittwoch, 7. November 2007

MSNBC berichtet über die verrückten Leute dort draussen im Internet

Ein paar griesgrämige, hochnäsige MSNBC Journalisten platzen fast vor Begeisterung über die "5th of November" Spendenaktion:


Meine Lieblingsstellen:

"You know what? It's an old story ... so it's kind of redundant."
"Are they insecure? Are they insecure about their candidate?"
"So I guess that's a libertarian thing to do - try to assassinate kings."
"...kind of strange but that's ok." "There you go you've mentioned it."
"There was a story last week that actually some people may be hacking into some of these online polls and artificially raising his vote totals." "Hmmmmmmm....NOOOOOOOOOOO?!" "Yea, so he may not actually be winning these debates, these votes , but HACKERS are actually figuring out a way to play with the numbers."
"blah blah blah....." "IN THE NAME OF A TERRORIST!" "blah blah blah"
"Let's move on to Rudy Giuliani, he farted in public yesterday."

Eine Reportage über den Ron Paul-Hacker und seinen Ronbot

Ron Paul über den 5. November

Ron Pauls Nachricht zum 5. November:
Amazing! I have to admit being floored by the $4.2 million dollars you raised yesterday for this campaign. And unlike the fatcat operations of the opposition, the average contribution from our 36,672 donors was $103.

I say "you raised," because this historic event was created, organized, and run by volunteers. This is the spirit that has protected American freedom in our past; this is the spirit that is doing so again.

Some of the mainstream media have sat up and taken notice. Others have pooh-poohed our record online fundraising. But the day is coming--far faster than they know--when they will not be able to ignore our freedom revolution. ...

What momentum we have! Please help me keep it up. As you and I know, and our opponents are only suspecting, we have Success on our minds, and in our hearts. ... [Hervorhebung v. Verf.]


Ron Pauls November! Die Revolution marschiert weiter.

Dienstag, 6. November 2007

Mainstream-Medien berichten über die MoneyBomb

MSNBC: Tucker Carlson



ABC News


Faux News



CNN: Jack Cafferty ein Paulaner? ;-)


CNN: Lou Dobbs

Ron Paul sammelt über 4.2 Millionen $ in 24 Stunden

Die Guy Fawkes Geldbombe hat eingeschlagen! Über 37'000 Menschen haben gestern eine Spende für die "Ron Paul 2008" Kampagne getätigt und insgesamt über 4.2 Millionen Dollar gespendet. Es ist der grösste Geldbetrag, der jemals von einem US-Präsidentschaftskandidaten an einem Tag im Internet gesammelt wurde.

(Für eine Vergrösserung Grafik anklicken)

Das Medienecho ist gewaltig und von unschätzbarem Wert für die "Ron Paul Revolution":

ABC News: Ron Paul is Money
Mark it down: A landmark moment entered the annals of political fundraising Nov. 5, 2007.
USA Daily: Ron Paul, long shot no more
Throw the polls out the window, Republican Presidential candidate Ron Paul, made fund raising history today, raising more money online than any candidate in the history of presidential fund raising
Washingtonpost.com: Ron Paul's Record Online Haul
"Damn. Wow. Um, that's pretty awesome," said a stunned Jerome Armstrong who served as Howard Dean's online strategist. Armstrong, the founder of the popular blog MyDD, said Dean raised as much as $700,000 in one day toward the end of the primary race. "But not a million," Armstrong added. "What Paul is doing -- or what his supporters are doing -- is really impressive."

"Who knows, that might well be a big day ... "

Montag, 5. November 2007

Die Dinosaurier erwachen

CNN: "MILLIONS DONATED IN ONE DAY"

5th of November - heute wecken wir die Mainstream-Medien!









Hier kann man den Eingang der Spenden für die "November 5th MoneyBomb" in Echtzeit mitverfolgen: Total Raised: November 5th MoneyBomb
Oder hier: Realtime Donation Graphs and Statistics

Ignoranz oder Arroganz?

Sonntag, 4. November 2007

Remember, remember the Fifth of November

Um dafür zu sorgen, dass die Massenmedien die Präsidentschaftskampagne Ron Pauls nicht mehr länger einfach nur als "Internethype" abstempeln können, werden die Paulaner am morgigen 5. November versuchen, die grösste politische Tagesspende aller Zeiten auf die Beine zu stellen. Das Ziel ist, 100'000 Personen dazu zu bewegen, 100$ für die Kampagne zu spenden und damit einen Gesamtbetrag von 10'000'000$ zu sammeln.

Die Idee dazu stammt nicht vom offiziellen Kampagnen-Organisationsteam, sondern ist innerhalb der Graswurzelbewegung entstanden. Dass für diesen Spendenaufruf ausgerechnet der Guy Fawkes Day (Jahrestag des "Gun Powder Plots") ausgewählt wurde, wird bestimmt nicht nur für positive Presseberichte sorgen, aber eine kontroverse Berichterstattung ist wohl im Moment besser als die derzeitige mediale Missachtung.

Auf der Internetseite Remember the 5th of November haben bisher 17'214 Leute versprochen, morgen eine Einzahlung zu tätigen.

Mit viel Kreativität haben die "Paulites" in den letzten Wochen und Monaten für diese Aktion geworben - man darf auf den morgigen Tag gespannt sein.





Freitag, 2. November 2007

GOP TV-Debatten 2: May 15, 2007 - South Carolina



Fox News & Giuliani vs. Paul: Schmierenkomödie Teil 1


Fox News & Giuliani vs. Paul: Schmierenkomödie Teil 2

GOP TV-Debatten 1: May 3, 2007 - California

Donnerstag, 1. November 2007

Das folgende Video ist KEINE Parodie!

Mitt "Flip-Flop" Romneys Propagandavideo


Gleiches Video mit leicht verändertem Ton


Der ernste Hintergrund dieser Neocon-Propaganda:
"The Long War"
It might take as long as half a century before U.S. troops can leave the volatile Middle East, according to retired Army Gen. John Abizaid.

... we shouldn't assume for even a minute that in the next 25 to 50 years the American military might be able to come home, relax and take it easy, because the strategic situation in the region doesn't seem to show that as being possible"

YouTube Interviews


Teil 1: Das Internet


Ron Paul ist der Meinung, dass das Internet heutzutage für einen politischen Chancenausgleich sorgt, da die Leute weniger auf die meist politisch gefärbten Informationen der grossen Fernsehanstalten angewiesen sind. Daher setzt er sich auch konsequent gegen eine Regulierung oder eine Besteuerung des Internets ein.

Den phänomenalen Erfolg seiner Präsidentschaftskampagne im Internet erklärt er sich dadurch, dass seine Kandidatur philosophisch motiviert sei und zudem nicht hierarchisch organisiert werde.



Teil 2: Bürgerliche Freiheitsrechte

Paul erinnert an die alte Weisheit von Benjamin Franklin:

"Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren."

Orig. engl.: "Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."



Teil 3: Gesundheitswesen
Teil 4: Ansprüche auf staatliche Leistungen
Teil 5: Waffengesetze (Second Amendment)
Teil 6: Einkommenssteuer
Teil 7: Geldpolitik

Time Magazine berichtet über die "Revolution"

Das Time Magazine berichtet heute über die Ron Paul Revolution. Der Grundtenor des Artikels lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Ron Paul und seine Anhänger sind Nerds, Exzentriker und Verrückte.

His message, even if packaged in obscure economic lectures, is that there is something very corrupt, very Halliburton-Blackwatery going on with our military-industrial complex, and that can attract some pretty weird followers.

Paul's fans — and there were more than 100 of them in Leno's audience, many of whom had flown in from out of town — are entranced by a man who responds to surprising information with "Wowee" and a jaw-dropped smile not often seen apart from 5-year-old boys and Muppets.

Auch der ach so neutrale Umfrageexperte Frank Luntz (Fuck you Frank!) darf sich über die "Paulites" auslassen:

"His supporters are the equivalent of crabgrass," says GOP consultant Frank Luntz. "It's not the grass you want, and it spreads faster than the real stuff. They just like him because he's the most anti-Establishment of all the candidates, the most likely to look at the camera during the debates and say, 'Hey, Washington, f____ you.'"

Ein kleines Juwel war aber auch für die Paulaner im Bericht zu finden:

On Tuesday, both Paul and Tom Cruise were guests on the Tonight Show with Jay Leno. The actor went to Paul's dressing room to thank him for his work on a bill fighting the forced mental screening of grade-school kids. "Go. Go. Go. Go hard," Cruise said. Paul turned to an aide and asked, "What movies has he been in?"
Exzentriker

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Ron Paul in deutschsprachigen Printmedien noch praktisch inexistent

Die Nachricht von der "Ron Paul Revolution" hat die deutschsprachige Medienlandschaft eindeutig noch nicht erreicht. Sucht man bei Google News (Deutschland) nach "Ron Paul", erscheinen gerade mal acht Artikel - und in diesen wird ihm dann meistens maximal ein Satz gewidmet. In einem gestern in der FAZ erschienenen Bericht über den US Wahlkampf wird Ron Paul schon mal vorzeitig aus dem Präsidentschaftsrennen verabschiedet.
Bei den Republikanern liegt unter den acht verbliebenen Kandidaten nach wie vor der frühere Bürgermeister Rudy Giuliani bei Umfragen unter Republikanern im ganzen Land mit etwa 28 Prozent Zustimmung in Führung, ihm folgen der ehemalige Senator aus Tennessee Fred Thompson mit rund 18 Prozent, Senator John McCain aus Arizona mit 13 Prozent und der frühere Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney mit elf Prozent.
Von den anderen vier Kandidaten hat allenfalls noch der einstige Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, mit sechs Prozent Aussichten; Duncan Hunter, Ron Paul und Tom Tancredo sind chancenlos
Nicht so voreilig liebe Journalisten. In vielen dieser Umfragen tauchte der Name Ron Paul nicht mal auf (Ron Paul is not being included in Polls). Umfragen, die Monate vor den Wahlen stattfinden, sind ja bekanntlich eh meist Bullshit (Fuck you Frank!). Ich dachte bisher, dass sei in Deutschland auch so. ;-)

Auch Ron Pauls Friedensbotschaft ist noch nicht bis in die FAZ Büros vorgedrungen:

Alle Kandidaten als "Falken"

In der Außen- und Sicherheitspolitik präsentieren sich alle Kandidaten als „Falken“, unterstützen den Präsidenten etwa in dessen Drohungen gegen Iran, versuchen sich aber vorsichtig vom missratenen Irak-Krieg zu distanzieren.
An dieser Stelle lasse ich doch gerne ein paar weisse Tauben in den Himmel steigen:

Ron Paul spricht über die amerikanische Aussenpolitik


Stop the War - Vote for Ron Paul!

Ron Paul bei Jay Leno

Ein medialer Erfolg für die "Paulites": Ron Paul war gestern Nacht zu Gast bei Jay Leno in der Tonight Show.

"I have my shortcomings, but the message has no shortcomings. The message of Liberty is what America is all about." ... "I would say, yes, there's probably a risk I could win." Ron Paul

Dienstag, 30. Oktober 2007

Graswurzelbewegungen der amerikanischen Präsidentschaftskandidaten - ein Vergleich

Meetup.com ist eine Internetseite, mit deren Hilfe man zu beliebigen Themen Arbeitsgruppen, Versammlungen oder Diskussionsrunden organisieren kann. Die Anzahl der Meetup-Gruppen, die sich zur freiwilligen Unterstützung der einzelnen Kandidaten gebildet haben, können einen Eindruck darüber vermitteln, wie stark die Graswurzelunterstützung für die einzelnen Präsidentschaftsanwärter ist.

Die Mainstream-Medien und Umfrageinstitute, welche Ron Paul noch immer als "republikanischen Aussenseiter" bezeichnen und ihm nicht die geringsten Wahlchancen einräumen, werden sich wohl schon bald verwundert die Augen reiben.

Meetup-Karten (Stand vom 12. 10. 2007):
Rote Punkte (Aktive Gruppen); Weisse Punkte (Interesse zur Bildung einer Gruppe vorhanden)

Rudy Giuliani (Republikaner)









"Aussenseiter" Ron Paul (Republikaner)









Hillary Clinton (Demokratin)









Barack Obama (Demokrat)










Ron Paul wird auch von einer wachsenden Anzahl ausseramerikanischer Meetup-Gruppen unterstützt. Hier ein YouTube Video von Ron Paul Anhängern in der Slowakei: