Freitag, 30. November 2007

"Spitzenkandidat" Rudy Giuliani - Teil 2

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden brachte bei einer TV-Wahldebatte im Oktober Giulianis Wahlkampfbotschaft auf einen Punkt:
"There’s only three things he mentions in a sentence — a noun, a verb, and 9/11. There’s nothing else! There’s nothing else! And I mean this sincerely. He’s genuinely not qualified to be president."

"Es gibt nur drei Dinge die er in einem Satz erwähnt - ein Nomen, ein Verb und 9/11. Das ist alles! Das ist alles! Und ich meine das ernst. Er ist wirklich nicht qualifiziert dafür, Präsident zu werden."

Joe Biden - "a noun, a verb, and 9/11"


Rudy Giuliani zum Thema 9/11

"Spitzenkandidat" Rudy Giuliani

In unseren Medien wird Giuliani zwar noch immer als Favorit, als "Vielversprechendster unter den republikanischen Präsidentschaftskandidaten" oder als "Amerikas Bürgermeister" bezeichnet, in Wirklichkeit steht seine Präsidentschaftskampagne jedoch kurz vor der Implosion.

Die Liste der Skandale in welche Giuliani verwickelt ist, wird beinahe wöchentlich länger:

- Giuliani-Vertrauter wegen Korruption angeklagt
- Giuliani's Geschäftsbeziehungen mit Katars Innenminister und mutmasslichem al-Qaida-Sympathisanten Abdallah bin Khalid al Thani
- Giuliani verteidigt und beschäftigt seinen Freund Priester Alan Placa, der wegen Kindsmissbrauchs angeklagt wurde
- Giuliani stellte als Bürgermeister von New York seiner damaligen Geliebten ein Polizeiauto samt Polizisten als Taxi zur Verfügung
- Giuliani liess Reise- und "Sicherheits"kosten für die Ausflüge zu seiner ausserehelichen Geliebten auf obskuren Konten der New Yorker Stadtverwaltung verbuchen





Donnerstag, 29. November 2007

Die CNN/YouTube-Debatte

Redezeit pro Kandidat bei der CNN (Clinton News Network)/YouTube-Debatte:

Rudy Giuliani - 16:45

Mitt Romney - 13:39
John McCain - 11:39
Fred Thompson - 10:26
Mike Huckabee - 9:37
Ron Paul - 7:21
Duncan Hunter - 4:46
Tom Tancredo - 3:50

Die drei Fragen, welche die CNN-Journalisten aus den ca. 5000 YouTube-Videos für Ron Paul ausgewählt hatten, hörten sich etwa wie folgt an:

1.) Sind Sie ein verrückter Verschwörungstheoretiker?
2.) Wie würden sie eine Frau bestrafen, die eine illegale Abtreibung durchführen lässt?
3.) Da Sie ja sowieso keine Chance haben, als republikanischer Kandidat nominiert zu werden, werden Sie es als parteiunabhängiger Kandidat versuchen? (Diese Frage wurde Ron Paul schon zum zig-millionsten mal gestellt. Die Demokraten würden es nur zu gerne sehen, wenn Ron Paul als Unabhängiger dem republikanischen Kandidaten die Stimmen "stehlen" würde.)







Die Resultate der CNN Online-Umfrage (Stand 29.11. 20:25 Uhr):






















Interview mit Ron Paul nach der Debatte

Mittwoch, 28. November 2007

The Revolution Will Not Be Televised

Die Ron Paul Revolution wird nicht im TV übertragen werden, ...



... oder etwa doch?

CNN "American Morning" - 28. November 2007


MSNBC "Morning Joe" - 27. November 2007

Power to the People!

Nicht nur Ron Paul hat es wegen seiner kritischen Haltung gegenüber der US-Aussenpolitik schwer, sich in den Mainstream-Medien Gehör zu verschaffen. Der Friedenskandidat auf der Seite der Demokraten, Mike Gravel, wurde schon jetzt faktisch aus dem Präsidentschaftsrennen eliminiert und wird nicht mehr zu den TV-Debatten eingeladen.

Ron Paul werden die etablierten Medien dank der Grösse und Dynamik der Graswurzelbewegung im Internet (Danke an YouTube, Digg, Reddit, StumbleUpon und Meetup.com!) wohl schon bald in den Kreis der "legitimen Kandidaten" aufnehmen müssen.

Kurzes Radio-Interview mit Mike Gravel über die Medienzensur


Mike Gravel über YouTube bzw. die YouTube/CNN Debatte


Mike Gravel Rap: "Power to the People!"

Die USA als zweite Schweiz?

Der Fernsehmoderator Glenn Beck hat offensichtlich Angst davor, dass Ron Paul die USA durch eine Reduktion ihres Militär- imperiums und durch eine Politik des Nichtinterventionismus in eine zweite Schweiz verwandeln möchte. Sein Studiogast, der bekannte Politanalyst und frühere Präsidentschaftskandidat Pat Buchanan, verteidigt jedoch Pauls aussenpolitische Ansichten.

Montag, 26. November 2007

Hier kommt das Ron Paul Luftschiff!

Die Mainstream-Medien geben sich ja leider noch immer alle Mühe, die Ron Paul r3VOLution zu übersehen - um nicht zu sagen zu ignorieren.

Aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch und daher wird schon bald die grösste fliegende Reklametafel der Welt auf Ron Paul aufmerksam machen. Take that, Rudy and Billary!

Offizielle Seite: Ron Paul Blimp

Hier kommt der Ron Paul-Blimp!